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Nachtfotografie

Das Betrachten des Nachthimmels ist in unseren Breiten meistens nicht sehr spektakulär. Dem bloßen Auge bleibt aus verschiedenen Gründen so manch Interessantes verborgen. Mit Hilfe der Fotografie können jedoch ungeahnte Einzelheiten ans Tageslicht 😉 geholt werden.

Zunächst gilt es, eine passende Location zu finden. Meine Aufnahme entstand in Lübben/Spreewald. Die relativ große Entfernung zu Städten mit deren Licht- und Luftverschmutzung bilden einen wichtigen Aspekt für die Auswahl. Daneben ist eine klare Nacht erforderlich, je dunkler desto besser.

Unter diesen Voraussetzungen ist das Foto des Sternenhimmels mit Spiegelreflexkamera und Weitwinkelobjektiv auf Stativ sowie Kabelauslöser entstanden.
Einstellungen: Bildformat RAW - f/2,8 – 17 mm – ISO 800 – 23 Sekunden, Automatikfunktionen (z. B. Fokus, Stabilisator) ausgeschaltet

Weil der Sternenhimmel allein mit den unzähligen Sternen, in dem ein Sternbild von Laien allenfalls mit Mühe entdeckt werden kann, für den Betrachter recht ausdruckslos erscheint, war eine Fotomontage erforderlich. Erst der mit Hilfe einer 2. Ebene als Vordergrund eingefügte Sternengucker mit seinem Teleskop bringt die unfassbare Weite des Sternenhimmels zur Geltung.

Das zweite Foto ist ein auf dem Gehrdener Berg entstandenes Selbstbildnis; im Hintergrund sind der Deister mit Egestorf und Barsinghausen -samt jetzt eher erwünschter Lichtverschmutzung- zu sehen. Auch hier kamen Spiegelreflexkamera und Weitwinkelobjektiv auf Stativ zum Einsatz. Ein Funkauslöser musste die Entfernung zwischen Kamera und Motiv überbrücken.
Einstellungen: Bildformat RAW - f/2,8 – 17 mm – ISO 400 – 15 Sekunden, Automatikfunktionen aus.

Am Ende blieb dann noch die Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop CR6 und Adobe Lightroom.

Ein Gedanke zu „Nachtfotografie

  1. Hans-Peter Hornbostel

    Sehr schön illustriert, Dieter! Ich finde es toll, wenn wir gemeinsam auf die Pirsch gehen - ich kenne weder gute Locations noch die optimale Ausrüstung. Einfach spontan. Ich behaupte, dass viele an Astrofotografie interessierte Fotografen / -innen nicht allein losgehen um etwas auszuprobieren ...

    Antworten

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